Auf der heutigen Parzelle Rössligasse 40 wurde 1591 erstmals ein Haus erwähnt. Aufgrund der Besitzergeschichte ist zu vermuten, dass dieses Haus gegen 1730 die im Äussern noch heute erkennbare Gestalt erhielt. Etliche Handänderungen im 19. Jahrhundert gingen auf finanzielle Schwierigkeiten der Besitzer zurück.
1880 wurde das neu überbaute Gartenareal – der grössere Teil der Parzelle – als Rössligasse 36 abgetrennt. Nach längerem Leerstand wurde das Haus Rössligasse 40 1973/74 renoviert. 2001 liessen die Besitzer die frühere Scheune zum Ladenlokal ausbauen. 2015 wurde der Rest des Hauses für einen neuen Innenausbau ausgekernt.
Pläne des Technischen Arbeitsdiensts Basel-Stadt von 1933 dokumentieren das ungewöhnliche Kleinbauernhaus vor den späteren Umbauten. Die Besonderheit bestand darin, dass sich der Wohnbereich über dem Stall befand.
Autorin / Autor: Felix Ackermann | Zuletzt aktualisiert am 5.2.2026
Kaspar, Albin et al.: Häuser in Riehen und ihre Bewohner. Heft IV. Riehen 2022. S. 194f., 199–201.
Eicher-Huber, Paula: Die Bewohner des Hauses Rössligasse 40 seit 1894. Aus der Geschichte meiner Familie. In: Jahrbuch z’Rieche 1981. S. 35–46.
Kaspar, Albin: Feuer und Eisen. Die Geschichte des Schmiedehandwerks in Riehen. In: Jahrbuch z’Rieche 1992. S. 31–41, hier S. 38f.
Lehmann, Fritz: Das Haus Rössligasse 40. Ein Beitrag zur Geschichte eines alten Riehener Taunerhauses. In: Jahrbuch z’Rieche 1981. S. 13–34.