Auf dem Areal, das heute von der Bahnlinie und dem Spittlerwegli beansprucht wird, ist 1699 erstmals ein Haus dokumentiert, das um 1705 aufgeteilt wurde. Im grösseren westlichen Teil (Nr. 6) waren Bauern ansässig; im kleineren östlichen Teil (Nr. 8), der 1725 nochmals aufgeteilt wurde, lebten Tauner (Kleinbauern), Handwerker und Arbeiter in oft prekären wirtschaftlichen Verhältnissen.
Alle drei Parteien wurden 1861 gerichtlich gezwungen, ihre Liegenschaften an die Wiesentalbahn abzutreten. Es folgte der Abbruch der Gebäude und der Bau der Bahnlinie.
Autorin / Autor: Felix Ackermann | Zuletzt aktualisiert am 9.2.2026
Kaspar, Albin et al.: Häuser in Riehen und ihre Bewohner. Heft IV. Riehen 2022. S. 234–237.